JPMorgan begann die Zusammenarbeit mit der Coinbase

JPMorgan Chase, die größte Bank in den Vereinigten Staaten, soll Coinbase- und Gemini-Krypto-Währungsumtausch als Kunden eingesetzt haben.

Heute zitierte ein Bericht des Wall Street Journal (WSJ) anonyme Quellen, die offenbar mit der Angelegenheit vertraut sind und behaupteten, dass dies das erste Mal sei, dass der Bankengigant Kunden in der Kryptobranche bedient.

Beide Konten wurden im April angenommen und nahmen jetzt ihren Betrieb auf, wurde dem WSJ mitgeteilt.

JPMorgan Chase verarbeitet keine entschieden abgelehnt / kin wird erwachsen: coin swap angekündigt / formellen vorladungen / bitcoin trading desk / make plastik great again – mit blockchain / ripple: illegale xrp-geschäfte in höhe von / mithilfe von überschüssigem erdgas schürfen / kurzfristig dramatisch beeinflussen / in der februar-ausgabe unseres kryptokompass / kritik an coinmarketcap deal mehrt sich / bitcoin 2020: wie es weitergeht (teil 2). – oder andere Krypto-Währungstransaktionen im Namen der Börsen, sondern erbringt Cash-Management-Dienstleistungen und wickelt Dollar-Transaktionen für seine Kunden in den USA ab. Die Bank wird Berichten zufolge alle telegrafischen Überweisungen sowie Ein- und Auszahlungen in Dollar über das Netz der automatisierten Clearingstelle abwickeln.

JPMorgan Chase will „JPM Coin“ lancieren, wobei Krypto-Währungen zur Beschleunigung von Abrechnungen verwendet werden.

Münzbasis und Zwillinge sind besonders geregelt

Die Quellen sagten, dass die beiden Börsen einem strengen Verifizierungsprozess unterworfen wurden, wobei die langjährige Zurückhaltung der großen Banken bei der Aufnahme von Beziehungen zu Kryptogeschäften angemerkt wurde.

Coinbase und Gemini haben sich als vollständig regulierte Einheiten etabliert; letztere, im Besitz der Winklevoss Zwillinge, war bereits von radikalen Befürwortern der Krypto-Gemeinschaft wegen ihrer umstrittenen Werbekampagne 2019 kritisiert worden, die für „Kryptomonien brauchen Regeln“ warb.

Kryptomonas brauchen Regeln“, so die neue Werbekampagne von Gemini
Im April dieses Jahres erhielt Gemini eine neue Sicherheitseinstufung, eine Zertifizierung der Service Organization Control (SOC) 1 Typ 1, nachdem es von einer der großen Buchhaltungsfirmen, Deloitte, überprüft worden war.

Coinbase Custody seinerseits hatte sich zuvor einer SOC 1 Typ 2 und SOC 2 Typ 2-Bewertung durch die große Beratungsfirma Grant Thornton unterzogen.

Coinbase ist als Gelddienstleistungsunternehmen beim Financial Crimes Enforcement Network registriert und Gemini erhielt 2015 ein Vertrauenszertifikat des New Yorker Department of Financial Services (NYDFS).

Beide Börsen haben sich auch für den Betrieb unter der NYDFS BitLicense-Struktur qualifiziert und sind in mehreren Staaten lizenzierte Money Transmitter.

Jamie Dimon war sehr kritisch gegenüber Bitcoin

Für diejenigen, die in den letzten Jahren die Haltung von JPMorgan-Präsident und CEO Jamie Dimon gegenüber der Krypto-Welt verfolgt haben, muss die Nachricht, dass die Bank Partnerschaften mit diesen Börsen eingeht, eine große Überraschung gewesen sein.

Unter seinen schärferen Äußerungen hat Dimon unter anderem gesagt, dass Bitcoin „schlimmer als Tulpenzwiebeln“ sei, und er hat vorausgesagt, dass Währungsspekulationen „nicht gut ausgehen werden“.

Bitcoin-Verleumder Jamie Dimon lobt den 2 Billionen-Dollar-Stimulus und prophezeit gleichzeitig eine schwere Rezession
Die Bank hat sich jedoch positiv über das Potenzial von Blockchain geäußert und für Mitte Februar 2019 die künftige Einführung einer eigenen Kryptomoney-„JPM-Münze“ angekündigt.

Kürzlich hat die Bank die Möglichkeit in Betracht gezogen, ihre interne Blockketteneinheit „Quorum“ – die die Grundlage ihres Interbank-Informationsnetzwerks bildet – mit dem bekannten Ethereum-zentrierten Unternehmen ConsenSys zusammenzulegen.